Espressokocher elektrisch

Espressokocher elektrisch – Ideal für unterwegs

Kaffeefreunde, die auch unterwegs das Bereiten eines Kaffee selbst in der Hand haben wollen, sind hier, wir stellen den Elektrokocher elektrisch vor, an der richtigen Stelle. Das Gute an ihm: Er hat eine internes Heizelement, kann also auf einen Herd verzichten.

Im Hotel…

Gelegenheiten für einen schnellen Kaffee gibt es ja: Zum Beispiel auf Reisen, früh morgens auf dem Hotelzimmer: Das Frühstücksbuffet ist noch nicht geöffnet, eine Kaffeemaschine auf dem Zimmer gibt es nicht, die Lust auf einen Wachmacher aber ist immens. Der elektrische Espressokocher braucht keinen Herd. Er hat eine interne Heizquelle und zaubert duftenden Kaffee in kurzer Zeit.

…und beim Camping

Auch für den Campingurlaub ist ein Espressokocher elektrisch ideal. Ein Wohnwagen oder Wohnmobil hat mehrere Stromanschlüsse, aber das Platzangebot ist meist doch sehr beschränkt. Ein Espressokocher elektrisch nimmt nicht viel Raum ein. Besondere Beliebtheit genießt der elektrische Espressokocher vermutlich auch bei Studenten, denn in der kleinen Studentenbude ist Platz oft Mangelware. Der kleine Kaffeebereiter passt auch in die kleinste Ecke. Espressokocher elektrisch gibt es in Aluminium und Edelstahl, mit und ohne Timer, in verschiedenen Größen, von Bialetti und Cilio, um nur die bekanntesten zu nennen. Beim Design-Label Alessi wird man einen elektrischen Espressokocher nicht finden.

Espressokocher elektrisch – Der Autonome

Alle elektrischen Espressokocher zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihr eigenes, internes Heizelement haben. Dieses bringt das Wasser auf die richtige Temperatur, bevor es durch das Kaffeepulver gedrückt wird und dort die vielfältigen Aromen löst. Ein Espressokocher elektrisch ist also autark: zumindest unabhängig von einem Gas- oder Elektroherd. Was er benötigt, ist lediglich ein wenig Strom aus der Steckdose. Ansonsten funktioniert alles so wie bei einem gewöhnlichen Espressokocher.

Für welchen Espressokocher elektrisch man sich letztendlich entscheidet, ist nicht immer eine Frage des Preises. Diese liegen, für vergleichbare Größen und vergleichbares Material, Aluminium oder Edelstahl, nicht allzu weit auseinander. Ratsam hingegen ist es, auf die „inneren Werte“ zu achten: Hat er z.B. eine Abschaltautomatik, besitzt er einen 360° Zentralkontakt, eine Warmhaltefunktion oder ist er dank eines Reisesteckers auch im Ausland betriebsbereit? Das sind Dinge, auf die mancher zur Not auch verzichten kann, für manche sind dies jedoch unverzichtbare Kaufargumente.

Bialetti Elettrika – klassischer Espressokocher, elektrifiziert

Hier geht es um die Reiseausführung des beliebtesten Espressokochers aus Aluminium weltweit: den Moka Express, den Klassiker von Bialetti, in elektrischer Ausführung.

  • Espressokocher mit Wechselspannung 110V/230V
  • 170 Watt Leistung
  • Hochwertiges Aluminium
  • Neues Sicherheitsventil
  • Maße: ca. 13,5 x 19,5 cm
  • Gewicht: ca. 700 gr.
  • Reisestecker
  • Für 2 Tassen
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Bialetti Elettrika – unsere Einschätzung
Der Espressokocher Bialetti Elettrika ist klein, handlich und kann, dank eines Reisesteckers, auch im Ausland betrieben werden. Er besteht aus Aluminium, besitzt einen ergonomisch geformten Griff und ein Sicherheitsventil. Eine automatische Abschaltfunktion fehlt leider. Ist der Kaffee bereitet, muss die Maschine von Hand ausgeschaltet werden.

Eine weitere Tatsache könnte für Nutzer eventuell ein Ausschlusskriterium sein: Die Kanne kann nicht vom Heizelement abgenommen werden, so dass das Kabel beim Einschenken etwas stört und auch die Reinigung etwas kompliziert macht. Wir finden: Das kann als durchaus suboptimal gewertet werden. Wer es komfortabler will, für den ist Bialetti Easy Timer sicher besser geeignet. Seine Basis hat sogar eine Kabelaufwicklung, die Kanne ist separat abnembar.

Bialetti empfiehlt, den Espressokocher vor dem ersten Gebrauch mehrfach (!) auszukochen, damit eventuelle Rückstände der Produktion (Metallsplitter) weggespült werden. Offensichtlich, betrachtet man einige Kundenbewertungen auf Amazon, kommt dies tatsächlich gelegentlich vor. Vorsicht ist also geboten!

Espressokocher elektrisch
Ein elektrischer Espressokocher – ideal für unterwegs. Die Modelle von Bialetti  erkennt man auf den ersten Blick – am Mann mit dem Bart, dem Bialetti Firmenlogo.

Der Anschaffungspreis für einen Bialetti Elettrika ( 2 Tassen) beträgt um 50 Euro ( für die Easy Timer-Version, 3 Tassen, muss man dann schon mit etwa 88 Euro rechnen). Wen die beschriebenen „Einschränkungen“ nicht stören, sollte einen Blick auf die Bialetti Elettrika werfen – etwas mehr Komfort bekommt man mit der Easy Timer von Bialetti. Oder man kann sich gleich die Cilio Classico elektrisch (weiter unten) ansehen, die der Bialetti zumindest optisch ähnlich ist, aber einige „Werte“ hat, die der Konkurrentin fehlen.

Der Bialetti Elettrika Easy Timer hat auch das, was der Elettrika vermissen lässt:
  • Timer-Funktion
  • Automatische Abschaltung und 20 Minuten Warmhaltefunktion
  • 360° drehbar, sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet
  • Kanne kabellos
  • Kabelaufwicklung in der Basis
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Cilio Classico Espressokocher elektrisch

Eine weitere Alternative zur Bialetta Elettrica, und wie wir finden, eine sehr gute, stellt der Classico elektrisch von Cilio dar. Optisch gleicht er dem Konkurrenten von Bialetti und ist ebenfalls aus Aluminium. Er ist auch in Rot und Schwarz mattlackiert erhältlich.

 

  • Espressokocher mit Wechselspannung 110V/230V
  • 480 Watt Leistung
  • Hochwertiges Aluminium (auch farblich beschichtet erhältlich)
  • Zentralkontakt 360°, Kanne drehbar
  • Warmhaltefunktion
  • Maße: Ø 11,5 cm, 25 cm hoch

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Der Cilio Classico Espressokocher elektrisch – unsere Einschätzung

Der Cilio Classico Espressokocher elektrisch ist ein wirklich gut ausgestatteter elektrischer Espressokocher. Zunächst wird das Unterteil mit Wasser und der Trichter mit Espressopulver befüllt, dann die Kanne fest zugeschraubt, auf die Basisplatte gesetzt und eingeschaltet. Nach einigen Minuten steigt der Kaffee unter leisem Blubbern in den oberen Behälter. Ist der Kaffee fertig, schaltet der Cilio Classico elektrisch automatisch in die integrierte Warmhaltefunktion. Sobald die Kanne von der Basisplatte entfernt wird, schaltet sich das Gerät selbsttätig aus. Wir meinen, einfacher geht’s nicht.
Daher, und auch weil der kabellose Zentralkontakt das Handling erleichtert, ist der Espressokocher elektrisch Cilio Classico eine Empfehlung wert.

Cilio Espressokocher elektrisch „Lisboa“

Nach der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist dieser schicke elektrische Espressokocher von Cilio benannt. Er ist aus poliertem Edelstahl und macht, auch auf der Kaffeetafel, durchaus Eindruck. Nicht aus Edelstahl, sondern aus Aluminium ist allerdings das Sieb, was besonders Verbraucher, die gegen Aluminium eingestellt sind, stören dürfte.

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  • Espressokocher elektrisch „Lisboa“ mit Wechselspannung 110V/130V
  • 400 Watt Leistung
  • Aus poliertem Edelstahl (Sieb aus Aluminium)
  • Kabelloser Zentralkontakt 360°
  • Warmhaltefuntion
  • Gewicht: 1,3 kg
  • Für 4, 6 Tassen (jeweils ein Reduktionssieb ist dabei)
  • Maße (6 Tassen): 25 cm, Ø 11,5 cm

Espressokocher elektrisch von Lisboa – unsere Einschätzung

Gefälliges Design, polierter Edelstahl: rein äußerlich eine beeindruckende Erscheinung. Wer sich die Mühe macht, wird jedoch bemerken, dass der Lisboa doch einige Schwächen hat: Wie schon gesagt, das Sieb ist nicht aluminiumfrei. Auch wenn man darüber hinweg sehen mag, bleibt die Tatsache, dass die Kanne nach dem Ausgießen des Kaffees etwas nachtropfen kann. Dies lässt sich jedoch dadurch vermeiden, dass man den Kaffee ganz langsam ausgießt. Schließlich muss zumindest noch erwähnt werden, dass die Kante des Deckels, zumindest bei dem Kocher, den wir in der Hand hatten, etwas scharf waren. So lautet unser Urteil lediglich „gut“ (der Kaffee schmeckt immerhin) bis „befriedigend“ (einiges ist durchaus verbesserungswürdig).